Urlaub in der Dominikanischen Republik
Um der ungemütlichen Witterung des deutschen Herbstwetters zu entfliehen, entschieden wir uns für zehn Tage in die sommerliche Wärme der Karibik zu entfliehen.
Vom Flughafen Frankfurt aus ging es nonstop nach Puerto Plata. Hier an der Nordküste der sechsundsiebzigtausend Quadratkilometer großen Insel Hispaniola, deren östlicher Teil mit knappen fünfzigtausend Quadratkilometern die Dominikanische Republik ausmacht, hatten wir uns auf Empfehlung hin für das Hotel Hacienda Tropical entschieden und wurden hiermit nicht enttäuscht.
Direkt an einem scheinbar kilometerlangen Sandstrand gelegen, empfängt die gepflegte Anlage den Urlauber mit mehreren zwei- und dreigeschossigen Häusern, die sich um den Pool gruppieren. Die Zimmergröße war großzügig bemessen und der Service sowie die Qualität der angebotenen Speisen hervorragend.
Ungefähr eine Viertelstunde vom Hotel entfernt liegt die, mit einhundertzwölftausend Einwohnern zu einer der größeren Städte an der Nordküste zählende, Stadt Puerto Plato. An ihrer großen Strandpromenade, der Av. Circonvalación warten unzählige Restaurants mit tollem Ausblick auf das Meer auf Besucher.
Ebenfalls sehenswert ist die historische Innenstadt mit ihren Holzhäusern im Kolonialstil und das Fort San Felipe, eine im Jahre 1540 zum Schutz vor Piraten errichtete Hafenfestung. Zu einem besonderen Highlight wurde ein zweitägiger Ausflug in den Parque Nacional Del Este. Dieser Nationalpark, im Südosten der Insel nahe der Mündung des des Río Yuna gelegen, ist wohl der meistbesuchte Nationalpark in der Dominikanischen Republik, hat dem Besucher aber auf seiner Fläche von über vierhundert Quadratkilometern viel zu bieten. So leben neben Delfinen und Seekühen, den sogenannten Manatis auch über einhundert verschiedene Vogelarten in dem Park, dessen Küstenlandschaft von traumhaften Sandstränden, Steilküsten und Mangrovensümpfen geprägt ist.
Während des gesamten Urlaubes begegneten uns die Einheimischen immer freundlich und stets wurden wir mit einem Lächeln begrüßt, ein ungutes Gefühl haben wir, auch bei Spaziergängen außerhalb der Hotelanlage, nie gehabt. Da die Kriminalitätsrate in der Dominikanischen Republik aber relativ hoch ist, verzichteten wir allerdings im Urlaub auf das Tragen von teurem Schmuck oder Armbaduhren.

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